
Das Bauernhaus Webergässchen 8 gehörte bis gegen 1636 zur Liegenschaft Schmiedgasse 21. Aus der gelegentlich umstrittenen Grenzlinie zum Landgut Schmiedgasse 19 sollte sich im Lauf der Zeit ein öffentlicher Fussweg, das spätere Webergässchen, entwickeln.
Der Bauernhof, von Angehörigen der bäuerlichen Mittelschicht bewirtschaftet, brannte 1895 ab. Das Grundstück wurde darauf von der Gemeinde erworben. Teile davon gingen später an die Besitzer anstossender Parzellen, der Grossteil diente der Verbreiterung des Webergässchens.
Nach dem Bau des Wohn- und Geschäftshauses Rössligasse 24 / Webergässchen 8 erhielt der Teil am Webergässchen diese zusätzliche Adresse, wobei allerdings dieses Gebäude die Fläche des ursprünglichen Hauses mit dieser Anschrift an seiner südwestlichen Ecke nur berührt.
Autorin / Autor: Felix Ackermann | Zuletzt aktualisiert am 16.2.2026
Kaspar, Albin et al.: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft IV. Riehen 2022. S. 261f.