Um den heutigen Winkelbereich des Schopfgässchens war eine kleinteilige Überbauung mit fluktuierenden Abgrenzungen und Besitzverhältnissen angeordnet, für die im 18. Jahrhundert Tauner (Kleinbauern) und Handwerker als Besitzer dokumentiert sind. Die Liegenschaften Schopfgässchen 6 und 8 wurden 1911 definitiv zusammengelegt. Am Schopfgässchen entstand darauf ein Neubau, von dem aus auch ältere rückwärtige Gebäudeteile auf der bisherigen Liegenschaft Schopfgässchen 8 erschlossen wurden.
1965 erfolgte die Vereinigung der Liegenschaften Schopfgässchen 6–8, Schmiedgasse 7, Schmiedgasse 9–11 und Schmiedgasse 13 zur neuen Liegenschaft Schmiedgasse 7–9 / Schopfgässchen 8. Im selben Jahren wurden alle bestehenden Gebäude abgebrochen.
Autorin / Autor: Felix Ackermann | Zuletzt aktualisiert am 9.2.2026
Kaspar, Albin et al.: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft IV. Riehen 2022. S. 219–223.