Rössligasse 26

bis 1965

Der Bauernhof mit der späteren Adresse Rössligasse 26 befand sich auf einer Parzelle mit grossen Gartenflächen – dies auch nach der Abtrennung des Gartens, aus dem im 16. Jahrhundert der Hof Rössligasse 24 hervorging. Als Besitzer sind Mitglieder der dörflichen Oberschicht dokumentiert, die zum Teil auch öffentliche Ämter innehatten.

Von 1809 bis 1812 wurde das Wohnhaus mit Scheune und Stall auf wohl deutlich vergrössertem Grundriss neu errichtet. Die Fassade des freistehenden Gebäudes zur Rössligasse hin verlief parallel zu jener des bestehenden Hauses Rössligasse 28–30, während sie im Winkel von etwa 45 Grad zur strassenseitigen Fassade von Rössligasse 24 stand. Nebengebäude befanden sich im rückwärtigen Bereich und schliesslich auf der Gartenfläche an der Wendelinsgasse.

Ab 1960 planten die Besitzer gemeinsam mit dem Eigentümer von Rössligasse 24 eine Grossüberbauung auf beiden Parzellen. 1965 erfolgte der Abbruch aller bestehenden Gebäude. Der Neubau erhielt die Adresse Rössligasse 24 / Webergässchen 8; während die Adresse Rössligasse 26 erlosch.

Autorin / Autor: Felix Ackermann | Zuletzt aktualisiert am 29.1.2026

Fakten

Rössligasse 26 (bis 1965)
1809–1812
Johannes Fischer-Wenk
1965

Häuser in Riehen und ihre Bewohner

Literatur

Kaspar, Albin et al.: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft IV. Riehen 2022. S. 182–184.

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