Ende des 18. Jahrhundert entstand auf der Liegenschaft Webergässchen 2 ein kleines Wohnhaus mit Schopf und Stall, das 1811 als eigene Parzelle abgetrennt und verkauft wurde. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgten etliche Erweiterungen. 1880 sind 10 Bewohner des kleinen Hauses belegt. 1911 konnte die Fläche mit dem Ankauf eines Teils der Parzelle des abgebrannten Hauses Webergässchen 8 deutlich vergrössert werden, was den Bau eines neuen Schopfs ermöglichte.
1974/75 liess der Besitzer zusammen mit jenem von Schmiedgasse 23 ein Doppelwohn- und -geschäftshaus errichten. Aus der damit einhergehenden Grenzbereinigung ging die heutige Parzelle Webergässchen 6 hervor.
Autorin / Autor: Felix Ackermann | Zuletzt aktualisiert am 12.2.2026
Kaspar, Albin et al.: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft IV. Riehen 2022. S. 259f.
Minikus, Marlene: Die Apotheken von Riehen. In: Jahrbuch z’Rieche 1988. S. 41–47, hier S. 41, 47.