Webergässchen 4

seit Anfang 18. Jh.

Die Liegenschaft Webergässchen 4 bildete usprünglich mit dem Grundstück Webergässchen 2 eine Besitzeinheit. Anfang 18. Jahrhundert wurde das kleine Haus als eigene Parzelle abgetrennt. Als Besitzer sind Tauner (Kleinbauern), Taglöhner und Kleinhandwerker belegt.

Nach einem Brand 1878, dem auch das Eckgebäude Webergässchen 2 zum Opfer fiel, wurde die Fläche an die Besitzerinnen des Letzteren verkauft, die sie 1879 mit einem Haus neu überbauten. Dieses wurde 1885 wieder als eigene Parzelle abgetrennt und erhielt später die Adresse Webergässchen 4.

1969 wurde das Grundstück an die Eigentümer der Nachbarparzellen Webergässchen 6 und Schmiedgasse 23 verkauft. Nach einer Bereinigung der Parzellengrenzen realisierten diese 1974/75 nach einheitlichem Entwurf eine Neuüberbauung. Webergässchen 4 wurde dabei mit Schmiedgasse 23 vereinigt und mit einem das Eckhaus Webergässchen 2 / Schmiedgasse 21 winkelförmig umschliessenden Gebäude überbaut.

Autorin / Autor: Felix Ackermann | Zuletzt aktualisiert am 12.2.2026

Fakten

Webergässchen 4 (seit Anfang 18. Jh.)
Webergässchen, Schmiedgasse 23 (seit 1974)
1879, Vorgängerbau
1974–1975, heutiger Bau
Anna Maria Schultheiss und Salome Vögelin-Schultheiss, Vorgängerbau
Ernesto Cenci-Merazzi, heutiger Bau
1974, Vorgängerbau

Häuser in Riehen und ihre Bewohner

Literatur

Kaspar, Albin et al.: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft IV. Riehen 2022. S. 256–258.

Feedback