Östlich der kleinteiligen Überbauung Schopfgässchen 6–8 befand sich ein grosses Gartenareal, das sich bis zum Webergässchen erstreckte. 1569 ist erstmals ein Haus dokumentiert. Vom 17. bis ins frühe 19. Jahrhundert wurde die Parzelle durch Vererbung weitergegeben.
Am Schopfgässchen stand ein zweigeschossiger Schopf. Darauf folgte gegen die rechte Parzellengrenze das Wohnhaus und an der linken Parzellengrenze das Ökonomiegebäude. 1863 sind umfangreiche Bauarbeiten an allen Gebäuden dokumentiert.
1966 erfolgte eine Aufteilung der Parzelle und der Abbruch der bestehenden Gebäude. Ein Teil der Fläche wurde in eine Neuplanung der Überbauung Schmiedgasse 7–9 / Schopfgässchen 8 einbezogen, einen Teil übernahm die Gemeinde für die Neugestaltung des Winkelgässchens und die Erweiterung des Schopfgässchens. Ein Teil des Gartenareals wurde 1968 der Parzelle Winkelgässchen 5 zugeschlagen.
Autorin / Autor: Felix Ackermann | Zuletzt aktualisiert am 9.2.2026
Kaspar, Albin et al.: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft IV. Riehen 2022. S. 225f.