Rössligasse 16–18

Auf dem ehemaligen zur Liegenschaft Rössligasse 8 gehörenden Gartenareal wurde Anfang 1770er-Jahre ein Haus gebaut. Anfang des 19. Jahrhunderts werden neben dem Wohnhaus auch Scheune, Stall, Remise, Trotte und Schopf erwähnt.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sind verschiedene Bauarbeiten dokumentiert. 1922 brannte der Bauernhof ab; eine vorher aufgenommene Fotografie zeigt rechts einen zweigeschossigen Wohnteil, links Stall und Scheune.

1923 wurde anstelle der Brandruine nach Plänen des bekannten Basler Architekten Eduard Pfrunder ein Doppelhaus errichtet und die Parzelle aufgeteilt. Das Gebäude umfasst einen grösseren, reinen Wohnteil (Nr. 16) und einen kleineren Teil mit Ladengeschäft (Nr. 18). Das originelle Doppelhaus in zurückhaltenden Jugendstilformen von 1923 ist weitgehend unverändert erhalten geblieben; bei einer Aussenrenovation von 1989 wurde die ursprüngliche Farbigkeit wiederhergestellt.

Autorin / Autor: Felix Ackermann | Zuletzt aktualisiert am 26.1.2026

Fakten

Rössligasse 16–18
1923, heutiges Gebäude
Friedrich Löliger-Salathe

Häuser in Riehen und ihre Bewohner

Artikel

Literatur

Kaspar, Albin et al.: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft IV. Riehen 2022. S. 173f.

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