Die Parzelle Baselstrasse 52 ging um 1665 aus der Aufteilung der Hofstatt Baselstrasse 50–54 hervor. Sie umfasste ein Wirtschaftsgebäude und ein kleines Wohnhaus; dazwischen befand sich der Zugang zur Liegenschaft Baselstrasse 54 im rückwärtigen Bereich.
Auf dem Anwesen sind verschiedene Gewerbe fassbar, wie Nagelschmied, Bader, Spengler, Zigarrenmacher, Schneider, Sattler, Mechaniker. Von 1859 bis 1872 war im Erdgeschoss des Wohnhauses eine Spezereiwarenhandlung mit breitem Angebot domiziliert.
Das Wohn- und Geschäftshaus war 1859 weitgehend neu gebaut und mit einem Keller versehen worden. 1884 entstand anstelle von Scheune und Stall ein Werkstattgebäude, das 1903 durch den Zukauf der schmalen Parzelle Schopfgässchen 2 vergrössert werden konnte. Die Vereinigung mit der nördlich angrenzenden Parzelle Baselstrasse 54 im Jahr 1954 ermöglichte die Neuüberbauung durch das heutige Gebäude Schopfgässchen 2 / Baselstrasse 52.
Autorin / Autor: Felix Ackermann | Zuletzt aktualisiert am 5.2.2026
Kaspar, Albin et al.: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft IV. Riehen 2022. S. 146–148.