
Ein Wohnhaus auf der Parzelle Rössligasse 8 wird 1693 erstmals erwähnt. Für zwei Generationen ist die Liegenschaft im Besitz von Schneidern, darauf folgten zwei Generationen Seidenweber. 1770 wurde das Gartenareal, die heutige Parzelle Rössligasse 16–18, abgetrennt.
Infolge Brandstiftung wurde das Haus 1836 zerstört, worauf der Ochsenwirt die Brandruinie 1838 erwarb und hier einen unterkellerten Trottenschopf errichten liess. Später entstanden dahinter weitere Wirtschaftsgebäude.
1929 erfolgte der Umbau in eine Autogarage und die Aufstockung für Wohnzwecke. 1975 kaufte die Gemeinde Riehen die Liegenschaft, liess das Gebäude sanieren und einen Laden und eine Werkstatt im Erdgeschoss einbauen.
Autorin / Autor: Felix Ackermann | Zuletzt aktualisiert am 26.1.2026
Kaspar, Albin et al.: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft IV. Riehen 2022. S. 166f.