Riehen – Geschichte eines Dorfes

1972

Die umfassende Darstellung ‹Riehen – Geschichte eines Dorfes› erschien 1972 anlässlich der 450-jährigen Zugehörigkeit Riehens zu Basel. Auftraggeber und Herausgeber war der Gemeinderat, die Redaktionsleitung hatte der Geschichtsprofessor an der Universität Basel und ehemalige Basler Staatsarchivar Albert Bruckner inne. Es gelang ihm und seinen sechs spezialisierten Mitautoren dank neuen historischen Erkenntnissen, weitreichendem Quellenstudium und einer grossen Menge teilweise neu entdeckten Bildmaterials, Ludwig Emil IselinsGeschichte des Dorfes Riehen› aus dem Jahr 1923 eine neue, erheblich erweiterte und aktualisierte Gemeindegeschichte zur Seite zu stellen.

Für den Inhalt waren folgende Autoren verantwortlich: Geografie-Professor Paul Vosseler schrieb über ‹Gestalt und Bau der Landschaft›, Kantonsarchäologe Rudolf Moosbrugger zur ‹Ur- und Frühgeschichte›. Bruckner selbst verfasste das Kapitel ‹Das Mittelalter›, der Theologe Michael Raith schrieb über ‹Das kirchliche Leben seit der Reformation›, der Kunsthistoriker François Maurer über ‹Baugeschichte›, der Gymnasiallehrer und Bearbeiter des Riehener Grundbuchs Fritz Lehmann über die Frühe Neuzeit (‹Unter der Herrschaft der ‹Gnädigen Herren› von Basel›) und der Historiker und Gymnasiallehrer Hans Adolf Vögelin ein Kapitel ‹Von der Französischen Revolution bis zur Gegenwart›.

Autorin / Autor: Nils Widmer | Zuletzt aktualisiert am 6.7.2022

Literatur

Bruckner, Albert et al.: Riehen – Geschichte eines Dorfes. Riehen 1972.

Jenny, Fränzi und Chris Gugger: Baselexikon. Basel 2001. S. 405.

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