Otto Roos

18871945

Otto Roos war Bildhauer und Kunstmaler. Er lebte und arbeitete in Riehen.

Sohn des Johannes Roos (Samenhändler) und der Maria Rosina, geborene Haubensak. Heirat 1920 mit Rosalie Ackermann. Zwei Töchter.

Der Kunstmaler und Bildhauer Otto Roos lebte ab 1927 in einem Atelierhaus am Schlipf in Riehen. Sein Werk umfasst Landschaften und Selbstporträts sowie Büsten, Figuren und Reliefs. 1937 entwarf er für die Gemeinde Riehen den Wasserschmecker-Brunnen. Er gehörte zu den sogenannten ‹Dunkeltonigen›, einer Basler Künstlergruppe, zu der sich auch Numa Donzé, Paul Basilius Barth oder Jean-Jacques Lüscher zählten.

Otto Roos ist bestattet auf dem Friedhof am Hörnli. Sein Nachlass befindet sich in der Dokumentationsstelle der Gemeinde Riehen.

Autorin / Autor: Luzia Knobel | Zuletzt aktualisiert am 23.7.2022

Fakten

Otto Eugen
Roos
20.05.1887 in Basel
24.11.1945 in Basel
Basel

Artikel

Jahrbuch Riehen

Werke (Auswahl)

Kunstwerke

Die Gemeinde Riehen besitzt 6 Kunstwerke von Otto Roos:

Alte Frau. Öl, 1919.

Am Chrischonaweg. Öl auf Leinwand, 1910.

Erntefeld, 1937.

Garten im Schlipf. Öl auf Leinwand, o. J.

Selbstporträt. Öl, 1917.

Wegrand. Öl auf Leinwand, 1937.

Ausserdem befinden sich zwei Kunstwerke im öffentlichen Raum in Riehen:

Schäfer mit Hund. Plastik, Wettsteinpark Riehen.

Wasserschmeckerbrunnen. Plastik, Lachenweg–Grenzacherweg, 1937.

Zudem verfügt das Kunstmuseum Basel über weitere Werke des Künstlers.

Archive

Staatsarchiv Basel-Stadt

Otto Roos-Ackermann (1887–1945), Riehen, 1934–1939. In: Sarasin’sches Familienarchiv: PA 212a T 2 XLIII 90–91.

Roos-Ackermann, Otto (1887–1945), Kunstmaler, Paris, Lüscherz b. Erlach, 1909–1910. In: Burckhardt’sches Familienarchiv: PA 594a MM I 78.

Zwei Dossiers von Otto Roos-Ackermann. In: Paul Benedikt Sarasin-Hohenester (1856–1929) und Karl Friedrich (Fritz) Sarasin (1859–1942): PA 212a T 2.

Universitätsbibliothek Basel

Roos, Otto: 8 Briefe an Alexander Zschokke. 1933–1938: NL 358 : C:I:e:78.

Literatur

Jahrbuch z’Rieche

Krattiger, Hans: Gedächtnisausstellung Sandreuter – Roos – Keller. In: Jahrbuch z’Rieche 1975. S. 40–42.

Schmidt-Schaller, Bernhard: Mit Otto Roos im Schlipf. In: Jahrbuch z’Rieche 1965. S. 20–26.

Weitere Literatur

Bhattacharya, Tapan: Roos, Otto. In: Historisches Lexikon der Schweiz. URL: hls-dhs-dss.ch/de/articles/022610/2009-06-12/ (22.11.2021).

Graber, Hans: Otto Roos. In: Das Werk. Bd. 5, Heft 2 (1918). S. 17–21. URL: www.doi.org/10.5169/seals-7188 (22.11.2021).

Hauser, Stephan E.: Roos, Otto. In: SIKART. Lexikon zur Kunst in der Schweiz. URL: www.sikart.ch/kuenstlerinnen.aspx?id=4023470 (22.11.2021).

Kunsthalle Basel und Otto Roos: Gedächtnis-Ausstellung Otto Roos (1887–1945). Ausstellungskatalog. Basel 1946.

Müller, Dominik und Silvia Attinger: Hell Dunkel. Ein Kapitel Basler Kunst. Basel 2019.

Krattiger, Hans: Zwei Talente in einem Herzen – Zum 20. Todestag von Otto Roos am 24. November 1965. In: Basler Stadtbuch 1966. S. 201–206.

Wenk, Willi: Abschiedsworte von Willi Wenk anlässlich der Trauerfeier für Otto Roos in der Kirche von Riehen b. Basel am 27. November 1945. In: Schweizer Kunst 1/2 (1946). S. 10.

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