Johannes Stump

17461814

Sohn des Friedrich Stump (Rössliwirt) (1711–1753) und der Magdalena, geborene Seidenmann (1712–1799). Heirat 1769 mit Anna Maria Bertschmann (1746–1806). 6 Kinder.

Der Rössliwirt Johannes Stump war von 1798 bis 1803 Agent der Gemeinde Riehen (Vertreter der Exekutivgewalt auf kommunaler Ebene in der Helvetischen Republik). 1805 wurde er in den Gemeinderat gewählt, den er bis 1807 präsidierte. Zudem war er Mitglied des Grossen Rats des Kantons Basel-Stadt.

Das Epitaph für Johannes Stump, seine Schwiegertochter Anna Maria Stump-Wenk und deren Vater Samuel Wenk-Schmidt befindet sich an der Aussenseite der Dorfkirche.

Zuletzt aktualisiert am 25.5.2022

Fakten

Johannes
Stump
15.10.1746 in Riehen
06./08.04.1814 in Riehen
Riehen

Jahrbuch Riehen

Literatur

Jahrbuch z’Rieche

Lehmann, Fritz: Die Aufzeichnungen des letzten Riehener Untervogts Johannes Wenk-Roth im Meyerhof. In: Jahrbuch z’Rieche 1964. S. 37–70.

Raith, Michael: Aus der Geschichte des Gemeinderates von Riehen. In: Jahrbuch z’Rieche 1969. S. 45–85, hier S. 47, 55, 60, 63 und Tab. 3.

Raith, Michael: Johannes Stump und Samuel Wenk – zwei Riehener Politiker des beginnenden 19. Jahrhunderts. In: Jahrbuch z’Rieche 1971. S. 44–59.

Weitere Literatur

Raith, Michael: Gemeindekunde Riehen. 2. überarbeitete und aktualisierte Aufl. Riehen 1988. S. 215.

Vögelin, Hans Adolf: Von der Französischen Revolution bis zur Gegenwart (1798–1970). In: Bruckner, Albert et al. (Hg.): Riehen – Geschichte eines Dorfes. Riehen 1972. S. 319–410, hier S. 321, 326 und 404f.

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