Graf Alessandro Cagliostro

17431795

Sohn des Pietro Balsamo (Händler) und der Felizia, geborene Braconieri. Heirat 1768 mit Serafina Lorenza Feliciana in Rom.

Guiseppe Balsamo, bekannt als Graf Alessandro Cagliostro, war ein sizilianischer Hochstapler, der als Abenteurer, Okkultist und Alchimist Wunderkuren verkaufte und spiritistische Scéancen abhielt. Cagliostro hielt sich in den 1780er-Jahren in Basel und Riehen auf, als Gast des Seidenbandfabrikanten Jacob Sarasin (1742–1802). In dem zum Glöcklihof gehörenden Gartenhaus, dem sogenannten Cagliostro-Pavillon, sollen unter Cagliostros Anleitung spiritistische Zusammenkünfte stattgefunden haben.

Nach dem berühmten ‹Grafen› wurde die Cagliostrostrasse in Riehen benannt.

Autorin / Autor: Luzia Knobel | Zuletzt aktualisiert am 9.5.2022

Fakten

Giuseppe
Cagliostro
08.06.1743
26.08.1795

Jahrbuch Riehen

Literatur

Jahrbuch z’Rieche

Heitz, Dominik: Graf Alexander Cagliostro. In: Jahrbuch z’Rieche 1994. S. 36–49.

Huber, Katharina: Anmerkungen zum Cagliostro-Pavillon. In: Jahrbuch z’Rieche 1994. S. 33–35.

Weitere Literatur

Brunet, Philippe: Cagliostro. Biographie. Paris 1992.

Freller, Thomas: Cagliostro. Die dunkle Seite der Aufklärung. Erfurt 2001.

Kiefer, Klaus H. (Hg.): Cagliostro. Dokumente zu Aufklärung und Okkultismus. München, Leipzig [etc.] 1991.

Kaspar, Albin et al.: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft III. Riehen 2017. S. 87.

Watzlawick, Helmut: Alexander von Cagliostro. In: Historisches Lexikon der Schweiz. URL: www.hls-dhs-dss.ch/de/articles/043628/2005-02-15/

Weber, Alfred R.: Cagliostro in den Augen seiner Zeitgenossen. In: Basler Jahrbuch 1959. S. 160–172.

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