Friedrich Glauser

18961938

Friedrich Glauser war ein bekannter Schweizer Schriftsteller. Er arbeitete 1928 in Riehen als Hilfsgärtner.

Sohn des Charles Pierre Glauser (Französischlehrer) und der Theresia, geborene Scubitz.

Der Schweizer Schriftsteller Friedrich Glauser ist bekannt für seine Kriminalromane, besonders für die Figur des Wachtmeisters Studer. Seine sozialkritischen Schriften thematisieren meist Schauplätze seiner eigenen Biografie: Glauser war Fremdenlegionär, hielt sich zeitlebens viele Male in psychiatrischen Anstalten und Entzugskliniken auf und verdiente seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsarbeiten. So war er von April bis September 1928 als Hilfsgärtner im Gartenbaugeschäft von Rudolf Wackernagel, einem Sohn des gleichnamigen Historikers, im Alten Wenken in Riehen tätig. In dieser Zeit wohnte Glauser mit seiner Freundin zusammen im Gundeldingerquartier in Basel. Damals begann er mit den Arbeiten an seinem ersten Roman ‹Gourrama›, in dem er seine Zeit in der Fremdenlegion verarbeitete.

Autorin / Autor: Luzia Knobel | Zuletzt aktualisiert am 10.5.2022

Fakten

Friedrich Karl
Glauser
04.02.1896 in Wien (AU)
08.12.1938 in Nervi (I)
Muri (BE)

Archive

Universitätsbibliothek Basel

Briefwechsel zwischen Friedrich Glauser und Otto Kleiber, 1936–1938, 8 Briefe: NL 336: B 53, 4–11.

Schweizerische Nationalbibliothek

Nachlass Friedrich Glauser 1916–1938: SLA-Glauser.

Literatur

Feitknecht, Thomas: Glauser, Friedrich. In: Historisches Lexikon der Schweiz. URL:www.hls-dhs-dss.ch/de/articles/011827/2005-11-18/ (22.11.2021).

Göhre, Frank: Zeitgenosse Glauser. Ein Porträt. Zürich 1988.

Jockers, Angelika und Anastasia Simopoulos: Friedrich Glauser zum 100. Geburtstag. Festschrift. München 1996.

Kawohl, Birgit: Friedrich Glauser. Personalbibliographie. Giessen 1997.

Saner, Gerhard: Friedrich Glauser. Eine Biographie. Frankfurt a. M. 1981.

Spiess, Heiner und Peter Erismann (Hg.): Friedrich Glauser. Erinnerungen von Emmy Ball-Hennings, J. R. von Salis, Berthe Bendel. 2. Aufl. Zürich 2008.

Thüring, Hubert: Friedrich Glausers Schreiben im Kreuzungspunkt von Philologie und Kulturwissenschaft. Bern 2008.

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