Benjamin Buser

18411886

Benjamin Buser war von 1875 bis 1877 Pfarrer der Kirchgemeinde Riehen-Bettingen.

Sohn des Johannes Buser (Lehrer) und der Anna Maria, geborene Gysin. Heirat 1868 mit Anna Maria Häring.

Benjamin Buser kam 1841 in Basel zur Welt. Nach dem Studium der Theologie wurde er 1864 zum Pfarrer ordiniert. Im selben Jahr übernahm er das Gemeindepfarramt in Arisdorf (BL). 1872 versuchte Buser, in Küsnacht (ZH) ein Erziehungsinstitut aufzubauen, nahm aber bereits 1875 wieder eine Pfarrstelle an: Er wirkte bis 1877 als Pfarrer von Riehen-Bettingen. Während dieser kurzen, von Spannungen zwischen orthodoxen und liberalen Gemeindemitgliedern geprägten Zeit war er an der Gründung der Sekundarschule (ab 1929 Realschule) beteiligt und dirigierte den Liederkranz, den gemischten Chor von Riehen.

Auf Vorschlag von Jacob Burckhardt verlieh ihm die philosophische Fakultät der Universität 1879 den Titel eines Dr. h.c. Von 1880 bis zu seinem Tod unterrichtete er Geschichte auf Gymnasialstufe und als Privatdozent an der Universität Basel. Benjamin Buser starb am 16. März 1886 in Basel.

Autorin / Autor: Luzia Knobel | Zuletzt aktualisiert am 9.5.2022

Fakten

Johann Benjamin Fürchtegott
Buser
27.11.1841 in Basel
16.03.1886 in Basel
Basel

Artikel

Werke (Auswahl)

Die Beziehungen der Mediceer zu Frankreich während der Jahre 1434–1494 in ihrem Zusammenhang mit den allgemeinen Verhältnissen Italiens. Leipzig 1879.

Lorenzo de’ Medici als italienischer Staatsmann. Eine Skizze nach handschriftlichen Quellen. Leipzig 1879.

Archive

Staatsarchiv Basel-Stadt

Erziehung 1354–1970: Benjamin Buser, 1879–1886: Erziehung CC 64.

Literatur

Bonjour, Edgar: Jacob Burckhardts Nachfolge auf dem Lehrstuhl der Geschichte. In: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde 55 (1956). S. 113–135.

Kirchenräte der Evangelisch-reformierten Kirchen Basel-Stadt und Basel-Landschaft (Hg.): Basilea Reformata 2002. Basel / Liestal 2002. S. 147.

Raith, Michael: Das kirchliche Leben seit der Reformation. In: Bruckner, Albert et al.: Riehen – Geschichte eines Dorfes. Riehen 1972. S. 165–214, hier S. 189.

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