Rössligasse 7

Eine Liegenschaft an der Rössligasse 7 wird 1490 erstmals erwähnt. Das Wohnhaus stammt im Wesentlichen aus dem 17. und der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Es war Teil eines Landwirtschaftsbetriebs, der sich über die heutigen Grundstücke der Rössligasse 7, 9 und 15 erstreckte. Zwei grossbäuerliche Familiendynastien prägten die Geschichte des Bauernhauses: zuerst bis Ende des 16. Jahrhunderts die Familie Schmid, dann bis 1925 die Familie Schultheiss, die von 1719 bis 1798 den Dorfweibel stellte.

1925 stellte die nachfolgende Besitzerfamilie Wenk-Wüst den Bauernbetrieb ein. Das Haus wurde weiterhin als Wohnhaus genutzt und erfuhr 2004 eine umfassende Gesamtrenovierung.

Das zweigeschossige Wohnhaus ist verbunden mit der dem Wohn- und Geschäftshaus an der Baselstrasse 60.

Autorin / Autor: Luzia Knobel | Zuletzt aktualisiert am 19.7.2022

Fakten

Rössligasse 7

Häuser in Riehen und ihre Bewohner

Literatur

Häuser in Riehen und ihre Bewohner

Kaspar, Albin: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft II. Riehen 2000. S. 65–68.

Jahrbuch z’Rieche

Brandenberger, Rebekka und Bernard Jaggi: Ein einsamer Zeuge des früheren Dorflebens. In: Jahrbuch z’Rieche 2004. S. 135–143.

Kaspar, Albin: Bauern – Schmiede – Dorfbeamte. Lebensbilder aus zwei Häusern. In: Jahrbuch z’Rieche 1992. S. 5–12.

Lehmann, Fritz: Eigentümer der Häuser Baselstrasse 60 und Rössligasse 7. In: Jahrbuch z’Rieche 1992. S. 27–29.

Reicke, Daniel: Die Häuser der unteren Rössligasse. In: Jahrbuch z’Rieche 1992. S. 13–26.

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